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Stadtkinder entdecken die Natur

41068 Mönchengladbach

Stadtkinder entdecken die Natur

Fünf Jugendliche wollen Natur für Stadtkinder in Mönchengladbach erlebbar machen. Dazu bieten sie einmal wöchentlich eine Gruppe für Kindergarten- und Grundschulkinder im „Margarethengarten“ an, um ihnen Natur spielerisch und durch praktische Arbeit im Garten näher zu bringen.

In diesem Text stellen wir unser Projekt „Stadtkinder entdecken die Natur“ vor. Wir sind vier Jugendliche aus Mönchengladbach: Julia Janocha (16), Lea Schneider (16), Hannah Wieland (18), Simone Lombard (16) und Tabitha Wieland (16).

Da wir schon länger im Umweltschutz aktiv sind, kamen wir schließlich auf die Idee, eine Kindergruppe zu gründen, um auch den Kleinsten die Natur näherzubringen.

Bei unserer Suche nach einem geeigneten Standort stießen wir auf den „Margarethengarten“, ein von Studenten gegründeter Nachbarschaftsgarten, der sich auf einer ehemaligen Baubrache im Zentrum Mönchengladbachs befindet. Gerade wegen dieser Lage ist der „Margarethengarten“ der perfekte Standort für unser Projekt. Wir setzten uns mit den Verantwortlichen des „Margarethengartens“ zusammen, die unsere Idee sofort unterstützten.

Wöchentlich soll im „Margarethengarten“ eine Gruppe für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter stattfinden. Unser Ziel ist es Kinder für die Natur zu begeistern, sodass sie die Natur als etwas Tolles und damit als etwas Schützenswertes sehen.

Unser Mittel dabei ist vor allem Spaß: Wir möchten die Kinder nicht belehren und versuchen, ihnen langweiliges Wissen zu vermitteln, sondern praktisch mit ihnen arbeiten und sie in alles mit einbeziehen. Dazu gehören die Anlage und Pflege von Gartenbeeten und deren kreative Gestaltung. Dabei stehen die Interessen und die Ideen der Kinder im Mittelpunkt. Mit dem Bau eines Insektenhotels leisten wir zudem aktiven Umweltschutz. Durch das praktische Arbeiten eignen sich die Kinder spielerisch neues Wissen über die Natur an.

Dadurch, dass viele der „Stadtkinder“, die zu unserer Zielgruppe gehören, eher wenig mit der Natur in Berührung kommen, sehen wir es als eine Chance an, genau diese Kinder für die Natur zu sensibilisieren, damit sie für ihre Freunde und häufig auch für das familiäre Umfeld als Botschafter auftreten können.

Was macht das Projekt besonders preiswürdig?

Das Innovative in dem Projekt liegt darin, dass wir hier den Sozial-und Umweltbereich verbinden und es bisher im Raum Mönchengladbach kein vergleichbares Projekt gibt, das dazu auch noch von Jugendlichen auf die Beine gestellt wurde. Wir können dabei auch selbst als Vorbild für junge Menschen in unserem Alter agieren. Zudem passt unser Projekt perfekt zum diesjährigen Thema 'Stadt braucht Natur', siehe Titel. Die Förderung des Naturbewusstseins ist unser Beitrag zum Schutz der Biodiversität.

Wofür wird das Preisgeld verwendet?

Wir haben vor das Preisgeld über einen längeren Zeitraum von ungefähr zwei Jahren zu verwenden, deshalb möchten wir auch keine Großinvestitionen tätigen, sondern die Ausgaben auf die gesamte Zeit zu verteilen.
Das Geld wird vor allem für die Materialien benötigt, die wir bei der Gartenarbeit und beim Handwerken brauchen. Außerdem haben wir vor eine kleine Unterstellmöglichkeit anzuschaffen, damit wir auch bei Regen alle Aktionen durchführen können. Aber auch Bücher, Lupen und anderes Entdeckungsmaterial für die Natur sind wichtig, sowie Material für Aufwärmspiele. Ansonsten werden wir auch spontan, angepasst an die Wünsche der Kinder und ans Wetter entscheiden, was wir noch benötigen.

Eingereicht von

Tabitha Wieland

Beteiligte Organisationen

Wie schon in der Projektbeschreibung erwähnt arbeiten wir mit dem 'Margarethengarten' zusammen.
Es ist ein interkultureller Gemeinschaftsgarten in Mönchengladbach Eicken/Stadtmitte. Er gehört zum „Waldhaus 12“, einem Social Business Projekt der Hochschule Niederrhein. Wir haben stets die Unterstützung der Studenten, die größtenteils Pädagogik studieren und uns so in diesem Bereich kompetent beraten können.

Pate

Klaus Fasbender,

Geschäftsführer der Kletterkirche Mönchengladbach

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