Zurück zur Website des Deutschen Naturschutzpreises
Zurück zur Startseite
Bee.Ed - Das Bienenprojekt in Trier

54296 Trier

Bee.Ed - Das Bienenprojekt in Trier

Die Initiative „Bee.Ed“ will auf dem Gelände der Universität Trier eine Hochschulimkerei errichten, in der Studenten verantwortungsvolles Imkern lernen können. Mit Methoden des forschenden Lernens wollen sich hier künftig Studenten, Schüler und Lehrer mit dem Thema Bienen beschäftigen.

„Bee.Ed“ ist ein Wortspiel und steht als Abkürzung für „Be(e) Educated“: Mit diesem Projekt wollen wir bei jungen Menschen sowie bei denjenigen, die künftig junge Menschen an der Schule bilden und begleiten, Interesse für den faszinierenden „Superorganismus“ Biene wecken, auf dessen aktuelle Bedrohung aufmerksam machen sowie für Artenvielfalt, Naturschutz und wissenschaftliche Forschung begeistern.

Mit Aktionen, Informationsveranstaltungen und einer Vortragsreihe wollen wir zudem die Öffentlichkeit für einen bewussteren Umgang mit Bienen und deren Umwelt sensibilisieren. Auf einem uns bereits zugesagten Gelände der Universität planen wir eine Hochschulimkerei zu errichten, in der interessierte Studierende aller Fachbereiche verantwortungsvolles Imkern lernen können. Auf einer Untersuchungsfläche sind künftig sowohl Schüler/innen und Lehrkräfte aus Trier und der Umgebung sowie Lehramtsstudierende des Faches Biologie eingeladen, sich mit Fragen rund um den Bien zu beschäftigen.

Mit den Methoden des forschenden Lernens erschließen sie sich in Teams z. B. sinnesphysiologische Fragestellungen. Durch den Umgang und die Arbeit mit den Bienen wird ein alltagsbezogener Zugang zu nachhaltiger Entwicklung eröffnet und sowohl Schüler/innen als auch Studierende haben die Möglichkeit, sich ihre Umwelt aktiv zu erschließen und Verantwortung zu übernehmen. Geplant sind weitere Aktivitäten, z. B. im Rahmen der Trierer Kinder-Universität und von Ferienkursen. Außerdem will unser Projekt Lehrkräfte aktiv dabei unterstützen, selbst Bienen auf dem eigenen Schulgelände zu halten.

Durch das Anlegen einer „Bienenweide“ mit pollen- und nektarspendenden Pflanzen auf unserem Areal sowie dem Pflanzen von Trachtbüschen und -bäumen wollen wir zudem veranschaulichen, wie sich jede/r Gartenbesitzer/in aktiv am Bienenschutz beteiligen kann. Die Pflanzen bieten darüber hinaus zahlreichen anderen Insekten Lebensraum und Nahrungsgrundlage und leisten damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt.

Was macht das Projekt besonders preiswürdig?

Unsere Initiative „Bee.Ed“ ist ein spannendes Naturschutzprojekt, das eine einzigartige Verbindung zwischen Bildungsangeboten für Schülergruppen, (Lehramts)studierende und Lehrkräfte sowie fachdidaktischer Forschung und Öffentlichkeitsarbeit im Raum Trier realisiert. Durch diese Vielfalt können wir Synergieeffekte nutzen und viele Menschen erreichen. Die Lehramtsstudierenden können außerdem als Multiplikatoren dazu beitragen, unsere Idee an ihren künftigen Schulen mit eigenen Bienen umzusetzen.

Wofür wird das Preisgeld verwendet?

Mit dem Preisgeld wollen wir zwei eigene Bienenvölker (Ablegervölker), zwei Bienenstöcke (Beuten) sowie Imkerwerkzeug (z. B. Bienenbesen, Stockmeissel, Wabenzange usw.) und Imkerschutzkleidung für Kinder und Erwachsene kaufen. Außerdem möchten wir Material für den Bau eines Bienenschaukastens beschaffen. Mithilfe eines solchen Schaukastens können Schülerinnen und Schüler das Leben im Bienenvolk „live“ beobachten. Darüber hinaus möchten wir das Geld nutzen, um gemeinsam mit den Studierenden der Hochschulgruppe auf unserem Areal eine Bienenweide mit pollen- und nektarspendenden Pflanzen anzulegen und Trachtbüsche und -bäume zu pflanzen.

Eingereicht von

Ana Luckas

Beteiligte Organisationen

Unser Projekt „Bee.Ed“ wird von vielen unterschiedlichen Interessengruppen und Fachleuten begleitet und unterstützt. Als offizielle Projektpatin unterstützt uns Frau Prof. Dr. Andrea Möller und ihr Lehrstuhl „Biologie und ihre Didaktik“ an der Universität Trier. Wir arbeiten außerdem eng mit dem Ökoreferat des Allgemeinen Studentenausschuss der Universität Trier zusammen. In fachlichen Fragen bezüglich unserer geplanten wesensgemäßen Bienenhaltung sowie in Fragen rund um die Bienengesundheit haben uns Herr Matthias Rettig, Imker und Obmann des Kreisimkerverbands Trier-Saarburg in Trier, sowie Herr Dr. Christoph Otten, Leiter des Rheinland-Pfälzischen Fachzentrums für Bienen und Imkerei in Mayen, Unterstützung zugesichert. Herr Tim Thielen von der Stabsstelle 'Lernen vor Ort' des Oberbürgermeisters der Stadt Trier unterstützt uns bei der Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit.

Pate

Prof. Dr. Andrea Möller,

Leiterin des Lehrstuhls \'Biologie und ihre Didaktik\', Universität Trier

weitergucken