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Schaffen Schützen Sparen

53347 Alfter

Schaffen Schützen Sparen

Zwei 15jährige Mädchen aus Alfter engagieren sich für den Schutz von Wildbienen. Gemeinsam mit vielen Freiwilligen bauen sie Insektenhotels. Auf einer selbst erstellten Internetseite geben sie zudem Informationen zum Energie-, Strom-, Wassersparen und zum Umweltschutz weiter.

Wir sind Zarah Thiel (15) und Nele Reuter (15). 2009 riefen wir in unserer ehem. Grundschule eine Garten-AG ins Leben und bewirkten das Aufstellen von Hundekotbeutelspendern. 2010 wandten wir uns dem Thema Bienen zu, da sie vom Aussterben bedroht und wichtig als Bestäuber und Schädlingsbekämpfer in Stadt- und Landgebiet sind. Wir kamen auf die Idee Bienen-/Insektenhotels als Nisthilfe zu erbauen. Wir sammelten Infos, legten Listen für Interessenten aus, fuhren in den Baumarkt, machten Baupläne. In den ausgelegten Listen hatten sich 40 Personen für eine kostenlose Nisthilfe eingetragen. Mittlerweile haben wir 60 davon erbaut und weitergegeben. Einige werden schon von Wildbienen & Co. als Nisthilfe verwendet. Einige Menschen haben von unseren Aktivitäten gehört& bauen sich nun selbst ein Insektenhotel.

Auf unserer selbsterstellten Website umweltteam.jimdo.com sind eigene Videos, Bilder, Berichte, Anleitungen, Tipps, Präsentationen, aktuelle Infos u.v.m. zu finden. Über 6 Artikel erschienen zu unseren Projekten in verschiedenen Zeitungen und auf Internetseiten. In der Lokalzeit des WDR wurde sogar ein Bericht über uns gezeigt! Außerdem richteten wir eine Mailadresse ein, designten& druckten Flyer, stellten unser Projekt in einem dm-Markt vor und hielten einen Vortrag auf einer Veranstaltung.

Pläne: Die Liste der Tipps zum Energie-, Strom-, Wassersparen und Umweltschutz auf der Website, sowie die der Hotelinteressenten wird ständig erweitert und wir setzen den Bau der Insektenhotels fort. Zum verstärkten Schutz der Wildbienen und der Natur, werden wir einige Flächen mit Wildblumen bepflanzen und die Samen an andere weitergeben. Zusätzlich möchten wir weitere Videos drehen, bearbeiten, auf unsere Website und Youtube stellen. Dabei ist uns wichtig, viele Menschen (vor allem Jüngere) auf die biologische Vielfalt und deren Schutzbedarf, -möglichkeiten aufmerksam zu machen. Wir möchten zudem neue Flyer drucken, sowie mehr Infos über Hotels, Nützlinge sammeln und auf die Website stellen.

Was macht das Projekt besonders preiswürdig?

Es ist nachhaltig, da durch die Hotels, die auch für die Stadt (z.B. auf Balkon) geeignet sind, Nützlinge vorm Aussterben bewahrt werden. Die Garten-AG und die geplante Wildblumenaktion schafft neue Natur& fördert die „Bekanntmachung“ mit dieser. Dadurch, dass in unserer Nähe nun Nisthilfen zu finden sind& wir mehrere Gespräche geführt haben, setzt sich die gesamte Umgebung indirekt für den Erhalt der Natur-, Artenvielfalt ein. Viele Menschen werden motiviert, etwas zum Umweltschutz beizutragen.

Wofür wird das Preisgeld verwendet?

-Material für Bienen-/Insektenhotels (Tontöpfe, Stroh, Holz, Dachpappe, Nägel, Schrauben, Kaninchendraht, Niströhren, etc.)
-ein besseres Videobearbeitungsprogramm
-Bücher oder andere Informationsquellen zum Thema Wildbienen & Co.
-evtl. ein Audioaufnahmegerät
-Wildblumensamen
-Drucken von Flyern
-weitere Unterstützung der -noch heute bestehenden- Garten-AG
-weitere Materialien zum Werben für Umweltschutz oder unser Projekt z.B. Plakate, Infoblätter, T-Shirts

Eingereicht von

Zarah Thiel

Verein, Organisation, Initiative

Die Gruppe besteht aus zwei Mitgliedern.
Zweites Mitglied:
Nele Reuter
geb. 30.09.96
Am Wurmerich 11
53347, Alfter

Beteiligte Organisationen

Wir erhielten bisher finanzielle Unterstützung, welche die Durchführung der Projektpläne ermöglichte, durch die folgenden Wettbewerbe:
„Sei ein Futurist“ (2009), „Ideen Initiative Zukunft“ (2010), „RWE Klimaschutzpreis“ in der Gemeinde Alfter (2010/11), „Entdecke die Vielfalt“(2010/11).
Eine Baumschule (Baumschule Fuhs Alfter) erlaubte uns Füllmaterial für die Insektenhotels bei ihr zu sammeln und -ebenso wie 2 weitere Läden (Genussschule Alfter, Morgentau Alfter)- Interessentenlisten für die Nisthilfen auszulegen.
Wir sammelten Infos aus Büchern und Gesprächen mit Experten& Bekannten (u.a. mit dem Bürgermeister).
Die übrigen -mit dem Projekt verbundenen- Aufgaben, Handlungen, Anschaffungen etc. konnten (und können) wir eigenständig machen.

Pate

Constanze Schnitter,

Ideenentwicklung

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