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Eulenglück für Osnabrück

49078 Osnabrück

Eulenglück für Osnabrück

In Osnabrück setzen sich die Schülerinnen und Schüler des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums für den Steinkauz ein. Sie bauen nicht nur Nisthilfen sondern legen ganze Streuobstwiesen an, um den natürlichen Lebensraum zu verbessern. Mit Erfolg: Inzwischen gibt es schon 17 Brutpaare in der Stadt.

Wir, die AG-Natur des Kardinal-von-Galen Gymnasiums, versuchen seit 8 Jahren, den Steinkauz wieder in die Stadt Osnabrück zu bringen. Um dies zu ermöglichen, bauen wir in der Werkstatt unseres Koordinators Friedhelm Scheel Nisthilfen, welche anschließend an Weiden aufgehängt werden, die die optimalen Bedingungen für einen Steinkauz bieten.

Da diese Bedingungen leider nicht mehr oft gegeben sind, ist ein weiterer Teil unserer Arbeit das Anlegen und Pflegen von Weiden und Streuobstwiesen. Nach Absprache mit den Eigentümern pflanzen wir auf den Wiesen mit Unterstützung von regionalen Baumschulen Bäume an. Die Bäume stammen meist aus der Region und stellen auch ein Kulturgut da, dass wir durch unsere Aktion ebenfalls weiter verbreiten.

Bis jetzt konnten wir mit unserem Projekt schon viele Erfolge erzielen. Durch unsere Arbeit entstanden bereits 2 Streuobstwiesen. Des Weiteren pflegen wir nun schon seit dem Jahr 2005 die Streuobstwiese der Evangelischen Stiftungen in Osnabrück Sutthausen. Die Anlegung und Pflege dieses natürlichen Lebensraums des Steinkauzes, ließen auch in der Anzahl der Brutpaare erstaunliches feststellen. Während vor unserer Arbeit in Osnabrück nur 1 Brutpaar in Osnabrück heimisch war, sind jetzt im Stadtgebiet 17 Brutpaare, in unseren 61 Röhren, zu finden.

Zur Förderung von Naturerlebnissen, begleiten wir Schüler unseren Koordinator regelmäßig bei den Kontrollen unserer Nisthilfen, bei denen wir von ihm vieles über die Lebensweise des Steinkauzes erfahren. Daneben betreuen wir 12 Schleiereulenkästen in der Stadt Osnabrück, wobei wir in diesem Jahr 2 Brutpaare festgestellt haben. Außerdem organisierten im vergangen Jahr Mitglieder der AG einen Spaziergang mit dem Waldkindergarten Osnabrück (HHO), um das Bewusstsein der Kinder für die Natur zu stärken und ihnen bereits einige wichtige Lektionen im Umgang mit der Natur für ihr Leben mitzugeben.

Was macht das Projekt besonders preiswürdig?

Insbesondere bei den Osnabrückern Freiwilligentagen bringen wir den Bürgern der Stadt die ländliche Kulturlandschaft mit ihrer Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren näher. Der Hauptpunkt ist jedoch, dass die ganze Arbeit mit Jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren geschieht, deren Bewusstsein für die Natur durch die Arbeit gestärkt wird. Die Jugendlichen entwickeln ebenfalls ein großes, nachhaltiges Verantwortungsbewusstsein für die Natur, welches sich in ihrem Lebensstil wiederfinden lässt.

Wofür wird das Preisgeld verwendet?

Wenn wir das Preisgeld bekämen, würden wir unsere Darstellung innerhalb unseres Ausstellungsstandes vergrößern. Damit möchten wir die Möglichkeit wahrnehmen, weitere Schulen und Bürger der Stadt Osnabrück für die Mithilfe bei unserem Projekt zu begeistern.

Eingereicht von

Anna Pillar

Verein, Organisation, Initiative

AG-Sprecherin der AG-Natur.

Beteiligte Organisationen

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung unserer Projektpartner und Unterstützer/Förderer
-Umweltamt der Stadt Osnabrück
-Naturschutzbund Osnabrück
-Naturwissenschaftliches Museum Osnabrück
-Evangelische Stiftungen Osnabrück
-Firma Hellmann Osnabrück
-Firma Schöller Osnabrück
-Waldkindergarten der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO)
-Grundschule Sutthausen
-Osnabrücker Freiwilligentage
-Wir erfahren auch immer wieder Unterstützung von Privatleuten, vor allem beim Aufhängen der Nisthilfen.

Pate

Dr. Gerhard Kooiker,

NABU-Osnabrück

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