Deutscher Naturschutzpreis 2013 verliehen

Förderpreise gehen an Projekte aus Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Auenexperte Prof. Emil Dister erhält den Ehrenpreis. Online-Abstimmung kürt 20 Gewinner mit dem Bürgerpreis. |Zur Meldung >>

Bewerbungsphase 2013 beendet

Die Bewerbungsfrist für den Deutschen Naturschutzpreis ist beendet. Die Preisverleihung findet am 30. August 2013 in Bonn statt. |Zur Meldung >>

Bürgerpreis 2013 - So haben Sie entschieden: zu den Ergebnissen
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Bewerbungsbeginn für 2013 ist der 27. November 2012

Der Förderpreis

Der Förderpreis zeichnet umfassende Projektideen aus, die sich durch Neuartigkeit, Nachahmungspotenzial und die Verknüpfung verschiedener Akteursgruppen hervorheben. Bewerben können sich ausschließlich neue Projekte oder eigenständige Erweiterungen bestehender Projekte. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld zur Umsetzung ihrer Projektideen. Insgesamt steht dafür eine Summe von 200.000 Euro zur Verfügung. Diese kann auf mehrere Preisträger verteilt werden. Das jeweilige Preisgeld ergibt sich aus dem Kostenplan des ausgezeichneten Projekts und beträgt maximal 150.000 Euro. 

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Das Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung für den Förderpreis erfolgt in zwei Stufen. Der erste Schritt ist die Einreichung einer Ideenskizze. Die besten Ideen gelangen nach fachlicher Prüfung durch das Bundesamt für Naturschutz in die Finalrunde. Die Finalisten werden vom Wettbewerbsbüro benachrichtigt und aufgefordert, ihre Projektidee zu einem detaillierten Konzept auszuarbeiten. Aus den eingereichten Konzepten in der Finalrunde wählt die Jury nach erneuter Prüfung durch das Bundesamt für Naturschutz die Preisträger aus. 

Ideenskizzen und Projektkonzepte sind in digitaler Form (Word-, PDF-, JPG-, Tiff-Format) per E-Mail oder per Post auf CD oder USB-Stick an das Wettbewerbsbüro des Deutschen Naturschutzpreises zu senden.

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Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können ehrenamtlich im Naturschutz oder in der Naturbildung engagierte Einzelpersonen sowie nichtstaatliche und gemeinnützige Organisationen, wie Naturschutzverbände, Vereine und Stiftungen, Bürgerinitiativen, Schulen, Kindergärten, andere Bildungseinrichtungen und -initiativen sowie Jugendorganisationen und -verbände u. a. 

Privatwirtschaftliche Unternehmen und Naturschutzbehörden sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die Projekte müssen einen sinnvollen Beitrag zur positiven Bewusstseinsbildung für Naturschutz, zur Förderung von Naturerlebnis und/ oder zum Biotop- und Artenschutz leisten. Entsprechende fachliche und organisatorische Kompetenzen müssen entweder beim Antragsteller selbst vorhanden sein oder durch die Zusammenarbeit mit Fachleuten sichergestellt werden. Wir regen an, die Projektideen nach Möglichkeit mit bestehenden Planungen und Initiativen vor Ort abzugleichen und zu verknüpfen.

>> Teilnahmebedingungen Förderpreis

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Die Ziele

Am Anfang steht die kluge Idee
Wie kann – bezogen auf das jeweilige Jahresthema – eine nachhaltige Nutzung von Natur zum Schutz und Erhalt von Natur beitragen? Wie lassen sich bspw. Freizeitaktivitäten mit naturorientiertem Verhalten verknüpfen und wie wird Biodiversität zu einem begreifbaren Erlebnis? Der Förderpreis sucht besonders originelle und wirksame Ideen für Projekte, die Naturschutz, Naturbewusstsein und Engagement fördern. 

Die Idee soll Kreise ziehen
Die ausgezeichneten Projekte sollen nach Möglichkeit von verschiedenen Akteuren und Interessensgruppen getragen und von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Beteiligen Sie also nicht nur Naturschützer, sondern binden Sie auch nach Möglichkeit Naturnutzer ein. Verknüpfen Sie Naturerlebnis, Naturbildung und Arten- und Biotopschutz miteinander wo immer dies möglich und sinnvoll ist.

Aus der Idee wird Realität
Vorbildliche Ideen sollen mit der Prämierung rasch erfolgreich in die Tat umgesetzt werden. In der Kategorie „Förderpreis“ werden ausschließlich neue Projekte oder eigenständige Erweiterungen bestehender Projekte ausgezeichnet. Dabei ist ein Projekt mit einem Finanzbedarf von 20.000 Euro genauso preiswürdig wie ein Projekt mit einem Volumen von 150.000 Euro (maximales Preisgeld). Entscheidend ist nicht die Höhe des Finanzbedarfs, sondern die Idee selbst, ihre Realisierbarkeit innerhalb eines überschaubaren Zeitraums (zwei Jahre) sowie ihr tatsächlicher Beitrag zum Naturschutz und zur Stärkung des Naturbewusstseins in Deutschland.

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Die Ideenskizze

Maximal 5 Seiten
Die Ideenskizze darf maximal 5 DIN A4-Seiten umfassen (ohne Deckblatt und Anlagen, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5). Sie muss in sich geschlossen und nachvollziehbar sein. 

Bitte Mustergliederung/Formatvorlage nutzen
Um allen Bewerbern die gleichen Ausgangsbedingungen zu bieten, bitten wir, die Ideenskizzen gemäß der vorgegebenen Mustergliederung und Formatvorlage zu strukturieren und alle darin geforderten Inhalte auszufüllen. 

Die Mustergliederung/Formatvorlage für die Ideenskizzen kann hier als Worddokument heruntergeladen werden. >> Formatvorlage Ideenskizze

Erforderliche Inhalte

  • Name des Projekts
  • kurze Situationsanalyse 
  • Vorstellung der Ziele des geplanten Projekts
  • grobe Planung der wichtigsten Arbeitsschritte
  • grobe Abschätzung des Zeit- und Mittelbedarfs 
  • Angaben darüber, welche Partner beteiligt sind und noch beteiligt werden sollen. 

Einreichen der Bewerbung
Die Ideenskizze ist in digitaler Form (Word, Excel, PDF, JPG/TIFF-Format auf CD oder DVD) an das Wettbewerbsbüro einzusenden. 

Der Datenträger muss mit dem Namen des Projekts und dem Namen des Projektträgers beschriftet sein. 

Aussagekräftigen Projektnamen wählen
Bitte wählen Sie einen aussagekräftigen  Projektnamen, der Rückschlüsse auf den Inhalt des Projekts zulässt.

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Das Projektkonzept

Die besten Projektideen gelangen nach einer ersten fachlichen Prüfung in die Finalrunde. Alle Finalisten werden vom Wettbewerbsbüro informiert und aufgefordert, ihre Ideenskizzen zu konkretisieren und zu einem detaillierten Konzept auszuarbeiten. Darin werden die bereits in der Ideenskizze geforderten Angaben und Inhalte weiter vertieft und im Sinne eines "Projektantrags" ausgebaut. Aus den rechtzeitig bis zum Stichtag eingereichten Konzepten wählt die Jury des Deutschen Naturschutzpreises nach fachlicher Prüfung durch das BfN die Gewinner des Förderpreises aus.

Umfang max. 20 Seiten
Der Umfang des Konzepts darf 20 DIN A4-Seiten nicht überschreiten (ohne Deckblatt und Anlagen, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5). 

Verbindliche Gliederung
Die Konzepte sind entsprechend der verbindlichen Gliederung zu strukturieren. Das Layout kann hingegen bis auf das verbindliche vorgegebene Deckblatt mit Kurzangaben zum Projektkonzept frei gewählt werden. Die Gliederung sowie weitere Informationen und Hinweise zur Erstellung des Projektkonzeptes finden Sie in den ausführlichen Teilnahmebedingungen.

Digital und unterschriebener Ausdruck
Die Konzepte sind ebenfalls in digitaler Form (Word, Excel, PDF, JPG/TIFF-Format auf CD, DVD oder USB-Stick) an das Wettbewerbsbüro einzureichen. Zusätzlich ist ein vom Träger des Projekts rechtsverbindlich unterschriebener Ausdruck des Konzepts einzureichen. 

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Preiswürdige Projekte

Mit dem Förderpreis werden ausschließlich neue Projekte oder eigenständige Erweiterungen bestehender Projekte ausgezeichnet. Die Projekte werden zu 100 Prozent finanziert. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich.

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Die Bewertungskriterien

Die Bewertung der Projekte erfolgt anhand formaler, fachlicher und qualitativer Kriterien. Dies sind neben der Einhaltung der formalen Vorgaben insbesondere:

  • der Bezug zum Jahresthema,
  • der Beitrag zum Schutz und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt,
  • der Beitrag zum positiven Naturbewusstsein der Menschen in Deutschland,
  • die Neuartigkeit der Idee,
  • die Multiplikationswirkung und Vorbildfunktion,
  • und die Integration unterschiedlicher Akteursgruppen und neuer Zielgruppen.

In der Finalrunde werden darüber hinaus die Realisierbarkeit in einem überschaubaren Zeitraum (maximal zwei Jahre) sowie die Erfolgswahrscheinlichkeit der Konzepte beurteilt.

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Das Preisgeld

Das jeweilige Preisgeld ergibt sich aus dem in der Ideenskizze und im Konzept enthaltenen Kostenplan zur Projektumsetzung. Es können sowohl kleine als auch umfangreiche Vorhaben ausgezeichnet werden. Die ausgezeichneten Projekte sollen kurzfristig realisierbar sein: Die wesentlichen Teile des Projekts müssen daher innerhalb von zwei Jahren umgesetzt sein.

Das Preisgeld dient ausschließlich der Umsetzung und Realisierung der prämierten Projekte. Eine anderweitige Verwendung ist ausgeschlossen. Um dies rechtlich abzusichern, wird eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Bundesamt für Naturschutz und den Preisträgern des Förderpreises geschlossen, worin die beiderseitigen Rechte und Pflichten definiert werden. Die Auszahlung des Preisgeldes erfolgt in Tranchen gemäß den im Konzept definierten Meilensteinen und entsprechend dem Projektfortschritt.

Die Gewinner des Förderpreises verpflichten sich u. a. dazu, die Fortschritte bei der Projektumsetzung in Fortschrittsberichten zu dokumentieren und unterstützen das BfN dabei, das Projekt in seinen Medien darzustellen. Ferner erklären sich die Gewinnerprojekte dazu bereit, ihre Projekte auf der Preisverleihung des Folgejahres zu präsentieren.

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Die Termine 2013

  • Einsendeschluss für Ideenskizzen
    8. Februar 2013 (Datum des Poststempels)

  • Benachrichtigung der Finalisten
    Mitte März 2013

  • Einsendeschluss für Konzepte
    13. Mai 2013 (Datum des Poststempels)

  • Jurysitzung
    Mitte Juli 2013

  • Preisverleihung
    30. August 2013

 

Sie haben Fragen? 

Senden Sie uns eine Nachricht per E-Mail an wettbewerbsbuero(at)deutscher-naturschutzpreis.de. Wir nehmen Ihre Hinweise und Anregungen gerne entgegen und bemühen uns, Ihre Fragen so schnell wie möglich zu klären und Ihnen eine Antwort zuzuleiten. Fragen, die für alle Teilnehmer relevant sind, stellen wir zusätzlich in unseren FAQ bereit.

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